Vision der Dunkelheit – VHS Vergleich

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Inhalt:

Sektenführer Harris tötete vor 20 Jahren, im Wahn, die Mitglieder seiner eignen Kommune. Nur Cynthia überlebte das grausige Ritual. In einer Klinik erwacht sie, nach eben dieser Zeit, aus dem Koma. Ihre Freude währt nicht lange denn Harris besucht sie in ihren Träumen, Träume die nach und nach ihren schrecklichen Weg in die Realität finden.

 

Anmerkung:

Achtung !!! Spoilerwarnung für alle die Vision der Dunkelheit und Nightmare 3 nicht gesehen haben.

Es ist 1988 und die liebreizende Jennifer Rubin muss sich einem verbrannten Killer in ihren Träumen stellen. Na, wenn sich das nicht nach einem weiteren Teil der Pizzagesichtsaga am Rande der Elm’Street anhört!? Aber halt, Jennifer Rubin hat doch bereits ein Jahr zuvor gegen den Schlapphut Miesepeter gekämpft und verloren!

Aber wie heißt es doch so schön, neuer Film, neues Glück. So kam es dann, dass für ein mickriges Budget von knapp 5-6 Millionen Dollar, dieser Nightmareklon, das Licht der Welt erblicken sollte. Wahrscheinlich wollte es irgendwer nicht wahrhaben, dass Jennifer Rubin bei Nightmare 3 das zeitliche gesegnet hat. Aber dies soll nur eine Überlegung am Rande sein.

 

51WQPH7C7lLBöse Träume oder schreckliche Wahrheit? In dem kleinen aber feinen Meisterwerk mit Jennifer Rubin in der Hauptrolle gibt es nicht nur seltsame Visionen sondern auch sondern auch die ein oder andere heftig Szene. Leider gibt es diesen Klassiker noch nicht auf DVD aber wer noch ein Liebhaber der VHS ist kann hier fündig werden

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Jedenfalls ist mit Vision der Dunkelheit ein recht passabler Horrorthriller unter der Anleitung von Andrew Fleming (Der Hexenclub) entstanden. Mit Richard Lynch als Bösewicht und Bruce Abbott (unvergessen in Re-animtor 1-2) als Loveinteresst und Therapeuten von Cynthia (Jennifer Rubin) kann eigentlich kaum etwas schief gehen. Dazu noch ein paar herbe FX Einlagen hier und dort, eine zackige Laufzeit von 82 Minuten und einige creepy Irrenhausmomente machen das Ganze zu einer Runden Sache.

Am 25. August 1988 kam Vision der Dunkelheit in die deutschen Lichtspielhäuser. Damals war bereits von einigen Kürzungen bei der Traumsequenz, in der Dr. Alex Dr. Berrisford mit dem Wagen tötet, die Rede. Ob es sich dabei allerdings um Eingriffe der MPAA für ein R-Rating handelte oder ob der deutsche Verleih diese Szenen umschneiden ließ, damit der FSK wegen der Selbstjustiz Thematik nicht wieder die Tränen kamen, kann nicht genau gesagt werden. Trotzdem ist es verwunderlich dass bis auf diese Umschnitte (Alibifunktion ick hör dir tapsen) alle anderen Gemeinheiten unangetastet geblieben sind. Und das bringt uns zu den beiden hier vorliegenden Auflagen von

 

Vision der Dunkelheit FSK 16 und FSK 18 Auflage (Einleger).

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Im März 1989 erschien die 1. Auflage in einer schicken Hartbox (Anm. d. Red.: brauch ich noch!) in den Videotheken. Der große Einleger folgte kurze Zeit später.

1993 sollte dann noch eine Vision, ähm, Version für das Kaufhaus erscheinen. Um ganze 4 Minuten wurde Vision der Dunkelheit erleichtert. Von den Effekten ist nichts mehr vorhanden und teilweise kann man einigen Passagen somit schwer folgen. Aber kommen wir zu den gestalterischen Unterschieden:

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Was ich mit Entsetzen feststellen musste: Die Originalauflage ist völlig unscharf. Die 16er hat ein wesentlich schärferes und satteres Cover vorzuweisen, besonders gut kann man das an der Hand erkennen. Da hat damals irgendwer ziemlich geschlampt.

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Die Rückseite der 16er zeigt hier drei Portrait Bilder anstelle von Zwei Halbtotalen. Doch der wichtigste Unterschied liegt in dem roten Eckstreifen am oberen linken Bildrand. Während bei der Verleihfassung dort der Hinweis auf Trailer eingebettet ist, steht bei der Kaufhausversion neu bearbeitet Fassung! Hier finde ich den Hinweis durchaus passend, die meisten entstellten damals die Frontcover mit ihren Hinweisen. Doch dieser dezente Streifen reicht völlig aus.

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Geschmackssache: Der Rücken sieht bei der 16er wesentlich hübscher gestaltet aus. Einer der wenigen Vorteile der frühen 1990 Jahre, man gab sich für die Kunden im Kaufhaus etwas mehr Mühe.

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Zum Abschluss noch etwas interessantes:

BAD DREAMS (1988) vhs 1

Quelle: http://wrongsideoftheart.com/wp-content/gallery/posters-b/bad_dreams_poster_01.jpg

Die Einzige offensichtliche Zensur der 1. Auflage sowie des Kinoplakates. Jede Postervariante hat eine grüne Hand anstelle der verbrannten Roten. Es gibt auch Varianten der roten Hand ohne dem Schatten des Messers.

 

Falls ihr noch Anmerkungen oder Anregungen habt dann hinterlasst ein Kommentar!

 

21.08.16

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