Fright Night – Die rabenschwarze Nacht

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Inhaltsangabe von Fright Night:

Charlie Brewster lebt allein mit seiner Mutter in einem ruhigen Vorort. Ab und an besucht ihn seine Freundin Amy und Abends schauen sie sich die Sendung vom selbsternannten Vampierjäger Peter Vincent an. Diese heile Idylle erlischt im Dunkel der Nacht, als Charlie seinen neuen Nachbarn, Jerry Dandridge, kennen lernt. Jerry ist ein attraktiver und gut gekleideter Mann, der gerne schöne Frauen zu sich einlädt. Nur leider verlassen diese Frauen das Haus nie wieder. Charlie´s Neugier ist geweckt und er kommt schnell hinter das Geheimnis seines neuen Nachbarn. Dumm nur für Charlie dass seine Nachbar Fähigkeiten besitzt, die man nur bekommt wenn man Tot ist … und spitze Zähne hat.

Wer den Film noch nicht gesehen hat sollte das sofort nachholen und dann weiter lesen!

 

frighttitelWer die 80er Jahr Horrorfilme liebt der kommt an Fright Night – Die rabenschwarze Nacht nicht vorbei. Die Geschichte um den schüchternen Jungen von Nebenan der dem kultiviertem Bösen gegenübersteht, erzählt auf gruselige Weise die alte Geschichte vom Kampf David gegen Goliath. Der langweilige Charlie muss dem gebildet snobistischen Vampir Paroli bieten und zu guter letzt noch die jungfräuliche Angebetete vor dem bösen Vampirpenis retten, nur um am Ende endlich selbst zum Zug zu kommen. Wie gut dass da der Nachbar schon vorgesto… ähm gebissen hat.

frightmenuAber das soll nur eine kleine Anekdote am Rande sein.  Neben Chris Sarandon, Roddy Mcdowel und William Ragsdale kann man auch eine niedliche Amanda Bears erhaschen, ja genau, Amanda Bears! Die nervige Nachbarin von Al Bundy, Marcy Darcy! Bei ihrem Anblick hätte man eigentlich die Hoffnung haben können, dass aus Ihr eventuell mal ein heißer Feger werden könnte, naja, jetzt wiegt sie 30 Kilo mehr und lebt mit einer Frau in Los Angeles, auch gut.

Da Fright Night für mich zu den tollsten Kindheitserinnerungen zählt, kommt in einem Sammlerleben auch mal mehr als nur eine VÖ in das Regal.

Und so schauen wir uns in diesem Bericht die deutsche DVD Erstauflage aus dem Jahr 2000! und die Zweit Auflage aus England aus dem Jahr 2005 an.

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Das Grundmotiv der beiden Auflagen ist gleich. Nur ist alles andere an unterschiedliche Stelle gerückt oder gar nicht vorhanden. Allein schon der Titel ist bei der deutschen Version (DV) am unteren Bildrand gesetzt und verdeckt so zumindest nicht die Vampir/Geister-Fratze wie bei der englischen Version (EV). Dafür hat die DV allerdings den hässlichen Roten Kasten mit dem Bonusmaterial auf der Front, ein ziemlich nerviges Übel, das schon so manches Cover zwar informativer aber auch hässlicher gemacht hat. Eine Designvergewaltigung aus der Zeit der ersten DVDs von Columbia.

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Der deutsche Titel macht auf dem Cover einiges her und wirkt erstaunlich Kompakt und mit seinem Rot auch wesentlich direkter als der Original Titel bei der EV, die aber dafür den Oldschool 80s Style gepachtet hat. Was man der DV anrechen kann, dass die Namen der Darsteller ausgelassen wurden. Die wirken in der EV mehr gewollt als gekonnt, was damit zu tun hat das die Schriftart kein Stück passt.

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Die Rückseite ist dann komplett anders aufgebaut.  Hier wird die gute alte deutsche Ordnung hoch gehalten. Die DV kommt klar strukturiert und ohne großen Schnörkel daher, was allerdings auch etwas altbacken wirkt. Die EV macht da ihre Sache fast ein wenig besser. Der Fokus liegt hier klar auf den beiden Hauptfiguren. Interessant ist das beide Filmstils aus ein und der selben Szene stammen, Jerry „besucht“ Charlie. Bei den Credits/Infos ist die DV klar im Vorteil, während die Credits der EV doppelt so groß auf die Rückseite gedruckt worden, frei nach dem Motto: Info frisst Cover!

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Was die DVDs betrifft macht die EV ganz klar mehr her. Während die EV eine schöne bunte Disc mit dem Motiv bietet, ist die DV ein Paradebeispiel für kreative Langeweile. Obwohl manch Anderer sicherlich die DV als schlicht und edel bezeichnen würde, was ja auch zum Cover passen täte, wenn wenigstens der Titel farbig wäre, quasi ein kleines Eyecandy. Ich persönlich würde daher die EV der DV vorziehen.

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Der Spin ist bei der DV wieder recht schlicht aber passend während die EV mal wieder in allen Regenbogenfarben glänzt.

Ich persönlich finde ja das die Discs ruhig ordentlich bunt sein dürfen und die Cover etwas schlichter sein sollten, daher wäre wohl ein Mix aus beiden Auflagen für mich die beste Alternative.

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Der Kultklassiker von Tom Holland aus dem Jahr 1985, macht auch nach über 30 Jahren noch immer Spass und kann mit seinen handgemachten Effekten überzeugen. Wer mal wieder Lust auf einen tollen Horrorfilm hat der kann HIER günstig bei Amazon zuschlagen!

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Zum Abschluss noch etwas Wissenswertes für die alten Haudegen unter Uns:

Ich weiß zwar nicht weshalb es noch nie jemanden aufgefallen ist, aber wenn man sich die Fassungen von Fright Night mal genauer ansieht, dürfte dem aufmerksamen Glotzer nicht entgangen sein, sofern er ein gewisses Alter hat und Fright Night im TV genießen durfte, der Film dort nicht nur unzensiert lief sondern wesentlich heller war, als die alte VHS Fassung und sogar nen tick heller als die DVD Version. Zur Blu-Ray kann ich nichts sagen, Fakt ist dass die alte VHS stark abgedunkelt war, was man an einigen Szenen im Vergleich gut erkennt.

 

 

26.02.17

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