Happy Hell Night

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Inhalt von Happy Hell Night

Seit knapp drei Jahrzehnten sitzt der satanische Priester Malius in einer Einzelzelle der Irrenanstalt von Winfield. In dieser Zeit wurde ihm nie der Prozess gemacht. Die Leute im Ort wollen seine blutigen Taten der Schreckensnacht vor langer Zeit vergessen. Einige Jugendliche kommen hinter seine Geschichte, die von offizieller Seite vertuscht wird und wollen mit Fotos von Malius an die Öffentlichkeit gehen. Beim Versuch, die Fotos zu schießen, kommt Malius frei. Auf der Halloween-Party in einer Studentenbude kommt es zum blutigen Reigen…

Wer kennt sie nicht, die bescheuerten Teenager die lieber die Treppe hinauf rennen, anstatt zur Tür hinaus zu laufen!? Happy Hell Night gehört genau in die Kategorie von Filmen die Wes Craven Ende der 1990er Jahre in seinem Meisterwerk Scream zitiert. Als wenige Jahre zuvor, um genau zu sein 1992, Happy Hell Night  ausschließlich auf VHS veröffentlicht wurde, hatte der Regisseur des Films Brian Owens sicherlich nicht damit gerechnet das dies der einzige Film ist bei dem er Regie führen sollte. Lediglich mit der Story zu Brainscan konnte er zwei Jahre später noch einen Credit für einen Film erhaschen. Warum ihm das passierte kann ich nicht sagen. Happy Hell Night ist sicherlich kein Meilenstein des Horrorfilms aber durchaus ein guter Vertreter zudem ist er mit seiner düsteren Stimmung und des übernatürlichen Killers Pater Malius besser als so manch anderer seiner Zunft.

Die Hartboxen

Wie bereits erwähnt, erschien Happy Hell Night 1992 direkt auf VHS. Den Vertrieb übernahm EMPIRE. Ein Label das zusammen mit VPS Video einige der schönsten Hartboxen der VHS Ära auf den Markt gebracht hat. Noch Heute sind die Hartboxen dieser Labels begehrte Sammlerstücke unter den VHS Sammlern. Leider wurde der Film an ein paar Stellen zensiert, was allerdings zu verschmerzen war. Im Jahr 2002 erschien der Film dann vom Label DRAGON komplett unzensiert auf DVD. Tombstone Medien veröffentlichte einige Zeit später ein Repack in einer seltenen Hartbox die der Box der alten VHS nachempfunden ist.

Der Vergleich

                                       VHS                                                              DVD

Das Motiv der DVD Hartbox ist grösser als bei der alten VHS. Die komplette Farbe wurde bei der DVD angezogen weshalb der Kopf von Malius weniger blaustichig ist als bei der alten VHS. Leider haben die Jungs von Tombstone die Credits weggelassen (wohl zugunsten des grösseren Motives) aber leider auch den Schwarzwert erhöht. Und da wo einst auf der VHS Empire im Logo stand ist nun der Hinweis UNCUT zu finden.

Im Detail kann man die Unterschiede gut erkennen. Während Malius auf VHS recht blau ist, hat die DVD einen rotstich. Die Zeichen auf seinem Kopf sind bei der DVD klarer zu erkennen. Leider ertrinkt die nackige Dame oben Links im Schwarzwert der DVD, was besonders gut an den Brüsten zu erkennen ist. Zudem verschluckt dies auch einen Teil der Spinnenweben am Kopf.

Die Rückseite der DVD Hartbox wurde von der VPS VHS übernommen und farblich leicht verändert. Die Schriftarten sind meist unterschiedlich. Die Texte sind allerdings gleich geblieben. Die Szenenbilder der DVD Hartbox wurden rötlich umrandet während die alte VHS einen ehr bläulichen Rahmen besitzt. Alles in allem wurden die Bilder leicht auf der DVD Box verkleinert und der Blaustich durch einen Rotstich ersetzt.

Zu guter Letzt sehen wir hier wieder den Fortschritt der Zeit. Leider hat es Dragon nie wirklich geschafft  DVDs mit schönen Motiven zu produzieren. Der alten VHS mit dem Originalmotiv auf der Kassette macht so schnell ohnehin nichts etwas vor.

Fazit:

Beide Boxen sind auch Heute noch ein Hingucker und der Film selbst ist ebenfalls immer noch einen Blick wert. Mittlerweile gebt es Happy Hell Night auch in HD und direkt hier unten könnt ihr euch den Film über Amazon nach Hause holen (Preise variieren also lasst euch nicht davon abschrecken was in der Anzeige steht)! Und denkt daran: Mit jedem Kauf unterstützt DU den Glotzgutachter!

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24.10.18

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