Death Machine

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Mit Death Machine brachte Stephen Norrington ein Monstrum aus Stahl in die heimischen Wohnzimmer. Der tolle Look des Films und die Atmosphäre machen Death Machine zu einem Highlight des Horror-Sci-Fi Genres. Noch Heute hat der Film Fans auf der ganzen Welt!

 

Inhalt von Death Machine

Die „Chaank Corporation“ ist der Weltweit führende Hersteller von modernen Waffen. Im Keller der Einrichtung hat sich der hochintelligente, wie auch durchgeknallte, Wissenschaftler Jack Dante (Brad Dourif) ein eigenes Reich samt Killermaschine geschaffen. Nachdem einige Mitarbeiter auf grauenhafte Weise ums Leben gekommen sind, versucht die neue Geschäftsführerin Hayden Cale (Ely Pouget) dem Ganzen auf den Grund zu gehen, nicht ohne die Aufmerksamkeit von Dante zu wecken. Als das Gebäude mitsamt der Mitarbeiter und einer Gruppe Öko Terroristen komplett von Dante abgeriegelt wird, macht sich das mörderische Metall-Monster auf die Jagd. Doch Dante hat seine Rechnung ohne Hayden gemacht! 

Der Film

Death Machine wurde 1994 produziert und gelangte im darauffolgenden Jahr am 2. Mai 1995 in die Videothek. In einigen Ländern, wie Amerika und England, lief der Film auch im Kino. In Deutschland, so wurde mir einmal berichtet, lief der Film in wenigen Kinos als Festival Beitrag. Allerdings kann ich das nicht bestätigen. Leider wurde Death Machine um einige Einstellungen leicht zensiert, was allerdings kaum auffiel. Die Deutsche VHS hatte zudem den Vorteil im original Widescreen Format präsentiert zu werden. In einigen Ländern wie England wurde der Film im cropped 4:3 Format veröffentlicht und war so nicht genießbar. Zu der deutschen FSK 18 Fassung, welche natürlich prompt einige Monate später auf dem Index landete, gesellte sich auch eine FSK 16 Fassung. Diese Version wurde vom Sub-Billig-Label United Video veröffentlicht. Durch die kongeniale Atmosphäre des Films ist allerdings selbst diese Fassung noch genießbar.

 

Der VHS Vergleich

Im Prinzip wurde einfach für die FSK 16 Version das Cover der Erstauflage benutzt und Oben und Unten abgeschnitten. Besonders gut könnt ihr das am Kopf der Death Machine erkennen. Der wurde für die jugendfreie Edition stark beschnitten. An der linken Seite fehlen ebenfalls Bildinformationen. So ist der zweite Schlauch unter dem Hals verschwunden.

Aus Schwarz wird Weiss. Auf dem Spine der FSK 16 Fassung ist nun auch der Hinweis auf eine Gekürzte Fassung zu finden.

Die Rückseite der FSK 16 Auflage besitzt erstaunlicher Weise sogar ein Szenenbild, dass in dieser Fassung nicht mehr vorkommt, Carpenter blutbeschmiert im Fahrstuhl! Zudem sind noch 2 weitere Bilder vorhanden die wiederum auf der FSK 18 Edition fehlen. Leider fehlt der FSK 16 Edition auch der Hinweis das es sich um die Widescreen Version handelt. Interessant sind auch die Laufzeitangaben auf beiden! Fassungen. Diese stimmen leider bei keiner.

                  Falsch                            Richtig

FSK 16:      100 Minuten                   110:00 Minuten

FSK 18:      112 Minuten                   116:39 Minuten

Somit wurden knapp 7 Minuten und nicht 12 Minuten, so wie es die Cover vorgeben, zensiert. Von diesen 7 Minuten allerdings „nur“ 16 Gewaltschnitte mit einer Laufzeit von knapp 2 Minuten zu verzeichnen. Es wurden also 5 Minuten! an Handlung zensiert. Meist in Bezug auf Drogenkonsum, Fäkalsprache oder einfach nur Action in Form von Geballere.

Im Detail können wir erkennen das die Bilder einen unterschiedlich großen Bildausschnitt haben. Außerdem ist das Bild auf der 16ner etwas entsättigt und somit kommt das Blut nicht so recht zur Geltung. Dabei könnte es sich eventuell um eine Form von Zensur handeln.

Die Kassetten selbst unterscheiden sich vor allem durch den Hologramm Sticker und die blauen Fenster der FSK 18 Erstauflage. VMP benutzte diese gefärbten Fenster bei einigen Titeln. Angeblich sollen die aber nur bei den ersten Kassetten benutzt wurden sein. Wer mehr dazu weiß kann sich gerne melden!

Fazit:

Die FSK 18 Version kann man bis Heute noch auf den einschlägigen Plattformen finden. Die FSK 16 Version allerdings ist sehr sehr selten. ich selbst habe mehrere Jahre nach ihr Ausschau gehalten. Da ich selbst viele der UV Tapes besitze und die Entwicklung dieses Labels lange beobachtet habe kann ich behaupten das Death Machine in dieser UV Version wohl der letzte Titel war der mit den großen blauen Balken veröffentlicht wurde. Danach ist das Label zu den dezenteren schmalen Streifen übergegangen. Man´s Best Friend, der im selben Jahr als FSK 16 erschien, hat bereits in der 16ner diesen neuen „Look“

Apropos Look.

Hier ein kleiner Hinweis: Der Film ist ja, wie bereits erwähnt, sehr bekannt für seine Atmosphäre. Diese Atmosphäre entsteht unter anderem durch den bläulichen Farblook den z.b. die VHS und die DVD Erstauflage von BMG besitzen. Die neue Bluray besitzt diesen Filter nicht mehr. Es wird zwar von allen Seiten behauptet das es sich bei dem Blaustich um einen Fehler handelt doch gerade dadurch wirkt der Film viel kühler und futuristischer als die neue Bluray von Turbine. Ich persönlich würde immer die alte DVD bevorzugen, die wie ich finde, immer noch super rüber kommt. Aber das ist wohl wie immer Geschmackssache!

 

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16.12.18

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