Hellraiser 3

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Der Inhalt von Hellraiser 3.

Joey Summerskill ist eine ehrgeizige Reporterin in New York. Auf der Suche nach der Story ihres Lebens wird sie eines Nachts Augenzeugin, wie ein junger Mann in einem Krankenhaus, von scheinbar in der Luft hängenden Stahlhaken, in Fetzen gerissen wird. Bei ihren Untersuchungen kommt sie der Hölle immer näher und muss sich schließlich nicht nur mit Pinhead und seiner Armee sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen.

Der dritte Teil der Cenobiten Saga hat eine typische 90er Jahre Grundstimmung und fällt somit Atmosphärisch gegenüber seinen Vorgängern ab. Allerdings macht auch dieser Teil noch viel Spaß und die Regie von Anthony Hickox (Kinder des Zorns 3, Warlock 2) lässt klar seine Handschrift erkennen. Doug Bradley ist als Pinhead wieder dabei und zudem in einer Doppelrolle zu sehen.

Hellraiser 3 gehört noch, mit großem Abstand zu den vermurksten Teilen 7,8 und 9, zu den besseren Fortsetzungen. Doch das ist eine Andere, sehr traurige Geschichte, und soll uns nicht den Spaß an den folgenden beiden sehr schönen Veröffentlichungen vermurksen.

Hellraiser 3 wurde 1993 von Highlight/Condor Video veröffentlicht und musste, gemäß der Tradition, einige Federn lassen, um durch die FSK zu kommen. Dabei wurden knapp 1,5 Minuten entfernt. Demzufolge ist die deutsche VHS noch konsumierbar und nicht so extrem zensiert wie Hellraiser- Hellbound dessen Schnittauflagen zu den Evergreens der deutschen Zensurgeschichte gehören.

Bevor die Hellraiser Teile unzensiert vom Index gestrichen wurden, konnte sich der Filmfan an ungeprüften Veröffentlichungen erfreuen, sowie der Hartbox von Laserparadise. Da eben auch die VHS als Buchbox erschienen ist, hat sich Laserparadise eben diese Vorgenommen und eine Box im Stil dieser produziert, was natürlich begutachtet werden muss.

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Zu Beginn sollte gesagt werden, dass die VHS Box bis Heute noch zu den schönsten ihrer Art zählt. Die schlichte aber stilvoll grafische Umsetzung der Elemente, ist in seinen Farbgebungen auf den Punkt gebracht, sowie klar, sachlich ausgearbeitet und ein Schmaus für die Augen. Genau das hat Laserparadise übernommen. Außer die Credits, diese mussten weichen für das Logo der Firma und das der DVD. Ein Effekt des Ganzen war wohl dass dadurch das gesamte Bild nun grösser ist als bei der alten VHS.Hellraiser3_2

Die Unterschiede der beiden Boxen fallen direkt auf der Vorderseite ins Auge. Hier kommt wieder der uns bereits bekannte Effekt, alles ist dunkler und die Farben sind satter. Beim schreienden Pinhead kann man die Unterschiede im Blau genau erkennen.

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Die Rückseite entspricht ebenso der alten VHS Hartbox. Das Layout wurde insgesamt bei Laserparadise verkleinert um die zusätzlichen DVD Informationen gut zu integrieren (funktioniert ja momentan nicht Überall). Die drei Streifen wurden passend zum Rest in Blau eingefügt.

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Wie bereits erwähnt wurde alle etwas dunkler gehalten und farblich intensiviert. Die Szenenbilder sind alle etwas kleiner aber im Ausschnitt gleich.

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Im Detail können wir bei der „Dame in Ketten“ genau erkennen, oder auch nicht, weshalb es etwas ärgerlich ist, dass manche Firmen ihre Layouts schlecht kontrollieren. Der Hintergrund, die Wand, ist bei Laserparadise kaum zu erkennen und säuft somit in der Dunkelheit ab.

 

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Fazit:

Laserparadise hat mit dieser Hartbox zu Hellraiser 3 eine wirklich schöne Edition produziert, die an die gute alte VHS Zeit erinnert. Getreu nach dem Motto:  „Lieber gut geklaut, als schei … neu gebastelt“, hat Laserparadise einfach alles wie es war genommen und etwas angepasst. Die Farben wirken frisch und saftig, nur der Schwarzwert ist mal wieder etwas zu hart aber fällt nicht wirklich ins Gewicht!

Die DVD Hartbox ist mittlerweile eine kleine Rarität und bewegt sich Preislich in Größenordnungen bis 80 oder 100 Euro!